Parque das Nacões

Gare do OrienteHeute, am vierten Tag, geht es in den Park der Nationen auf dem Expo-Gelände. Dazu fahren wir mit der gelben, derTorre Vasco da Gama grünen und letztendlich mit der roten Metrolinie bis zum Endpunkt, dem Gare do Oriente. Zwischendurch verlassen wir am Campo Grande kurz den Bahnhof, und schauen aus der Nahdistanz das neue Stadion von Sporting Lissabon an, das Estadio Jose Alvalade. Der Gare do Oriente selbst ist ebenfalls ein Neubau, geplant vom Stararchitekten Santiago Calatrava. Auf dem Gelände des Parque do Nacões angekommen, orientieren wir uns als erstes zur Infotheke. Wir erfahren, das sich die Preise für die verschiedenen Sehenswürdigkeiten Oceanariumim Vergleich zum 1. Quartal schon wieder erhöht haben, offensichtlich saisonbedingt. Dadurch rentiert sich allerdings die Cartão do Parque umso mehr. Wir erstehen die Rabattkarte für 15,50 € und gehen zuerst ins Oceanarium. Im weltweit zweitgrößten Komplex dieser Art schauen wir uns eine knappe Stunde lang Fische an, was recht interessant ist, angesichts vieler Grundschulklassen aber auch anstrengend. Anschließend bringt uns der Teleferico über dasSkulptur am Eingang der Weltausstellung Ausstellungsgelände bis zum Torre Vasco da Gama. Von der Plattform des Turms haben wir bei wunderbarem, sonnigem Wetter, einen schönen Panoramablick auf das Expo-Gelände und die Ponte Vasco da Gama, welche den Tejo auf 18 km überspannt. Der Teleferico bringt uns danach auch wieder zurück zum Ponte Vasco da GamaAusgangspunkt, und dort geht es gleich weiter in den Knowledge Pavillon. Zuerst werden die 30 Gratisminuten Internet ausgenutzt, danach laufen wir noch durch die verschiedenen Abteilungen des Wissenschaftszentrums. Die einzelnen Stationen sind zwar alle recht interessant, aber einerseits sind diesmal mehrere Oberstufenklassen vor Ort, und andererseits drückt uns leider die Zeit. So halten wir uns auch nur kurz auf, und gehen dann wieder zurück zum Gare do Oriente.

Parque das Nacões im Web